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Einführung in Billardqueue-Spitzen

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2022-11-07

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  Ein Queue ist ein Werkzeug, mit dem der Spielball gestoßen wird. Es besteht aus hochwertigem Holz, besitzt eine Spitze, die vorne dünner und hinten dicker ist, und kann in seiner Länge variieren – sollte jedoch im Allgemeinen nicht kürzer als 91 cm sein. Ist das Queue zu lang, lässt es sich schwerer handhaben, was sowohl das Zielen als auch den Stoß beeinträchtigt; daher ist die Wahl eines angemessen dimensionierten Queues von entscheidender Bedeutung. Der Schaft ist zylindrisch, verjüngt sich vom dünnen Kopf zum dickeren Griff und ist gerade; seine Länge beträgt zwischen 1,3 m und 1,5 m. Der Durchmesser der Spitze (des dünnen Endes) liegt in der Regel bei etwa 9 bis 12 mm.

   Billardqueue-Spitze Die Qualität der Queuespitze beeinflusst unmittelbar die Qualität des Spielzugs. Queuespitzen bestehen aus Leder, das elastisch ist und eine präzise Kontrolle der Schlagkraft sowie den Verzicht auf Verrutschen ermöglicht. Um ein Verrutschen zu minimieren, reiben Sie die Spitze vor jedem Stoß drei- bis viermal mit Kreide ein. Pflegen Sie die Spitze regelmäßig durch Trimmen und Polieren, um ihren Zustand zu erhalten. Queuespitzen werden in der Regel aus hartem Metall oder Kunststoff gefertigt; zur zusätzlichen Schutzschicht wird eine Lederauflage auf die Spitze aufgeklebt. Die Queuespitze – auch als „Schusskopf“ bezeichnet – ist am vorderen Ende des Queues befestigt und besteht aus Leder, meist Rindsleder.

  Die Lederkappe eines Billardqueues bietet hervorragende Elastizität und Reibung und ermöglicht so eine präzise Kontrolle über den Aufprall und die Rotation des Spielballs – insbesondere bei Mittel‑ oder Hochschlagtechniken. Nach drei bis vier Schlägen empfiehlt es sich, zur Vermeidung von Verrutschen Kreide auf die Kappenspitze aufzutragen; vor jedem Stoß sollte man am besten vorsichtshalber kreiden, besonders wenn starke Kraft eingesetzt oder außermittig getroffen wird. Die Queuekappe bedarf einer regelmäßigen Pflege und Politur, um sie in einwandfreiem Zustand zu halten. Was die Erfindung der Queuekappe betrifft: Wer war der Erste, der dieses unverzichtbare Bauteil entwickelte und verfeinerte? Zwei gängige Versionen existieren. Eine besagt, dass im frühen 19. Jahrhundert ein französischer Soldat, der in Indien stationiert war, einen kahlköpfigen Queue benutzte. Nach strengen Strafen und langem Üben stellte er fest, dass die bloße Holzkappe nicht gut funktionierte. Als er an die Spitze eine Lederverkleidung befestigte und diese testete, erwiesen sich die Ergebnisse als deutlich besser, was schließlich zu ihrer breiten Verwendung führte.

  Montage der Queue‑Spitze: Verwenden Sie eine Klinge, um die Spitze zu bearbeiten und zu pflegen, sodass die Kupfer‑Ferrule und das Holz freigelegt werden. Anschließend glätten Sie die Oberfläche mit einer Feile (oder Schleifpapier – letzteres wird empfohlen), wobei darauf zu achten ist, dass die innere Bohrung der Ferrule und des Holzes in derselben Ebene liegen. Schleifen Sie sowohl die innere Bohrung als auch die Unterseite der Spitze mit Schleifpapier. Tragen Sie mit einer Klinge eine angemessene Menge hochfesten Klebstoffs auf und verteilen Sie ihn gleichmäßig auf dem Boden der inneren Bohrung sowie auf der Spitze selbst. Befestigen Sie die Spitze mithilfe einer Spannvorrichtung am Queue. Ist eine solche Vorrichtung nicht verfügbar, klopfen Sie die Spitze vorsichtig mit einem harten Gegenstand an; alternativ stellen Sie den Queue senkrecht und schlagen Sie die Leder‑Spitze gegen den Boden. Schleifen Sie die Spitze auf die gewünschte Dicke und Form und fixieren Sie sie anschließend sicher. Zuletzt entfernen Sie mit einer Klinge die schützende Endkappe, sodass die Ferrule und das Holz sichtbar werden. Trimmen Sie mit einem Papierschneider, damit die Stirnfläche der Ferrule und des Holzes bündig abschließen. Schleifen Sie die Stirnfläche und die Basis der Spitze. Tragen Sie mit einer Klinge eine dünne, gleichmäßige Klebstoffschicht auf beide Flächen auf und verwenden Sie ein Spitzen‑Schärfwerkzeug, um die Spitze zu einem glatten, abgerundeten Bogen zu polieren.


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